A-Game – Ein medienerzieherischer Werkzeugkasten zu digitalen Spielen

A-Game ist ein interaktives Familienspiel rund um das Thema Gaming, Mediennutzung und Zusammenleben im Alltag. Es richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche – und an Fachkräfte, die Familien in pädagogischen oder beratenden Kontexten begleiten.

Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, ob Gaming „gut“ oder „schlecht“ ist. Stattdessen lädt A-Game dazu ein, gemeinsam zu verstehen: Was bedeutet Spielen für mich? Was brauche ich? Was stresst mich? Und wie können wir als Familie gut damit umgehen?

Das Spiel schafft einen lockeren Rahmen, in dem Bedürfnisse, Wünsche und Konflikte rund ums Zocken offen angesprochen werden können – ohne Vorwürfe, ohne Schuldzuweisungen und ohne Druck. Dabei lernen Familien gemeinsam spielerisch, wie man Zocken und den Alltag unter einen Hut bekommen kann.

Die Methoden eignen sich für Kinder und Jugendliche ab Ende des Grundschulalters.

Bei Fragen zu Projekt, Methoden oder Materialien:
michael.gurt@jff.de
felix.berger@jff.de

 

Hier findet ihr die Methodenanleitung für Familien:
A-Game Anleitung für Familien

So funktioniert A-Game

Willkommen bei A-Game – dem Familienspiel rund ums Zocken.

Der böse Zauberer Daddelnix versucht, Familien rund ums Gaming durcheinanderzubringen – mit Streit, Frust und Missverständnissen.

Zum Glück habt ihr Unterstützung: G.U.I.D.A. hilft euch dabei, seine Tricks zu durchschauen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Die folgenden Missionen könnt ihr einzeln oder nacheinander spielen – ganz so, wie es gerade zu euch passt.

 

Schritt 1 – Mission auswählen:


Sucht euch eine Methode aus, die ihr gerade braucht:

 

Klickt auf den Namen der Mission, um die Materialien für die entsprechende Methode herunterzuladen. Die Methodenanleitungen findet ihr hier: A-Game Anleitung für Familien.

 

Dein Gaming Avatar

Wenn ihr verstehen wollt, was Gaming für jemanden bedeutet.

Das magische Quiz

Wenn ihr euer Gaming-Wissen testen wollt.

Space Mission

Wenn ihr euren Familienalltag besser verstehen wollt.

Der Endboss

Wenn Gaming manchmal Streit oder Stress auslöst – und ihr wissen wollt, was sich dagegen machen lässt.

Daddelnix‘ geheime Zaubersprüche

Wenn ihr verstehen wollt, wie bestimmte Spiele fesseln oder frustrieren.

Missverständnis Memory

Wenn typische Streitsätze immer wieder auftauchen.

 

Schritt 2 – Gemeinsam spielen:


Spielt als Familie zusammen.
Hört euch gegenseitig zu und lernt einander besser zu verstehen.
Es gibt kein Richtig oder Falsch.

G.U.I.D.A. hilft euch: Während der Missionen gibt euch G.U.I.D.A. kleine Hinweise und stellt euch Fragen.

 

Schritt 3 – Daddelnix schwächen:


Je mehr ihr über Gaming und eure Bedürfnisse sprecht und Verständnis füreinander entwickelt, desto schwächer wird Daddelnix.

Denn seine größte Stärke ist:
Missverständnis.

 

Alle A-Game-Materialien in einer Datei findet ihr hier:
A-Game Materialien

Hier finden Sie die Methodenanleitung für Fachkräfte:
A-Game Anleitung für Fachkräfte

So funktioniert A-Game

Willkommen bei A-Game – einem methodischen Spiel- und Gesprächsangebot rund um Gaming, Mediennutzung und Zusammenleben im Alltag.

Der böse Zauberer Daddelnix versucht, Familien rund ums Gaming durcheinanderzubringen – mit Streit, Frust und Missverständnissen.

Zum Glück gibt es Unterstützung: G.U.I.D.A. hilft dabei, seine Tricks zu durchschauen und gemeinsam Lösungen zu finden, wie ein guter Umgang mit Gaming gelingen kann.

Alle Methoden sind modular aufgebaut und können einzeln oder miteinander kombiniert genutzt werden.

 

Schritt 1 – Methode auswählen:

 

Zunächst stellt sich die Frage, welches Ziel oder welches Thema im aktuellen Setting im Mittelpunkt steht.

Es kann unter den folgenden Methoden gewählt werden:

 

Mit Klick auf den Namen der Methode, werden die Materialien für die entsprechende Methode heruntergeladen. Die Methodenanleitungen finden Sie hier: A-Game Anleitung für Fachkräfte.

 

Dein Gaming Avatar

Um zu verstehen, welche Bedeutung Gaming für das Kind oder den Jugendlichen hat.

Das magische Quiz

Um Wissen über Gaming und Medienkompetenz zu aktivieren und Gesprächsanlässe zu schaffen.

Space Mission

Um den Familienalltag und vorhandene Ressourcen gemeinsam zu reflektieren.

Der Endboss

Um Herausforderungen rund ums Gaming sichtbar zu machen und zu bewältigen.

Daddelnix‘ geheime Zaubersprüche

Um Ursachen für Gaming-Herausforderungen zu verstehen.

Missverständnis Memory

Um typische Streitsätze und Kommunikationssätze rund ums Gaming zu reflektieren.

 

Schritt 2 – Methode anleiten und moderieren:

Als Fachkraft begleiten Sie die Methode moderierend.

 

  • Stellen Sie offene Fragen.
  • Geben Sie Raum für unterschiedliche Perspektiven.
  • Ziel ist Verständnis und Dialog zu fördern.

 

Alles weitere finden Sie in der Methodenbeschreibung.

 

G.U.I.D.A. als Unterstützung

In den Methoden gibt G.U.I.D.A. kleine Hinweise und Tipps. Diese können genutzt werden, um Gespräche anzustoßen oder zu vertiefen.

 

G.U.I.D.A. unterstützt dabei:

  • Gaming besser zu verstehen
  • Bedürfnisse sichtbar zu machen
  • Lösungen für den Alltag zu finden

 

Schritt 3 – Daddelnix schwächen:

Der Zauberer Daddelnix steht symbolisch für Herausforderungen rund ums Gaming – etwa Frust, Missverständnisse oder Konflikte.

Indem diese Herausforderungen sichtbar gemacht werden, können Kinder, Jugendliche und Familien gemeinsam Strategien entwickeln, um besser damit umzugehen.

 

Alle A-Game-Materialien in einer Datei finden Sie hier:
A-Game Materialien

 

Projektinformationen

Das übergreifende Ziel des Forschungsschwerpunktes zu Games ist es, Grundlagen dafür zu schaffen, dass Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen adäquate Angebote bereitgestellt werden können, die ihre Ressourcen für einen selbstbestimmten, kompetenten und partizipativen Medienumgang erweitern. Im Fokus stehen die spezifischen Herausforderungen und Potentiale, die mit Medienerziehung und digitalen Spielen verbunden sein können.

Ziel des aktuellen Projekts A-Game ist, auf Grundlage partizipativer Konzepte und Methoden alltagstaugliche und die Medienkompetenz stärkende Tools zu erarbeiten. Dazu wurden im Verlauf des Projekts aufeinander aufbauende Forschungswerkstätten durchgeführt: In einem Expert*innen Workshop wurden Erfahrungen, Best-Practise-Konzepte und Einblicke in die praktische Beratungsarbeit in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten gesammelt und ausgewertet. In einem Eltern-Kind-Workshop konnte die Perspektive auf das Konfliktthema Games in der Familie aus erster Hand diskutiert werden. Daraus wurden wertvolle Ziele, Methodenideen und Umsetzungsstrategien für das Methodenset erarbeitet. Das Konzept, die Spielideen und das konkrete Material der digitalen und analogen Methoden wurde in einem Design-Thinking Prozess in Zusammenarbeit mit einem Entwicklerstudio erarbeitet.   

Im aktuellen Projektabschnitt werden die Methoden in Eltern-Kinder-Workshops evaluiert und weiterführende Fragen bearbeitet:

  • Wie verständlich und praktikabel sind die erarbeiteten Methoden?
  • Wie funktionieren die Methoden im Familienkontext, welche Schlüsse können für die Weiterentwicklung gezogen werden?
  • Welche Fragen, Themen und Wünsche formulieren die Kinder und Eltern?
  • Welche Ansätze können zur Konfliktlösung beitragen?

Neben den Workshops sollen im weiteren Verlauf auch Einzelerhebungen in Familien stattfinden, um Einsatzmöglichkeiten und Praktikabilität im Alltag zu testen. Zum Projektabschluss wird die Veröffentlichung und Verbreitung der Materialien angestrebt. Konkrete Gelegenheiten zur Erprobung und zu Praxistests bieten u.a. Fachkräfte-Fortbildungen und das GamesFestival26.

Laufzeit: 5/2024 bis 12/2026

Projektteam

Andreas Oberlinner

Felix Berger

Projektleitung

Michael Gurt

Wissenschaftliche Leitung

Dr. Niels Brüggen